Wiener Neustadt (OTS) – Die Danube Private University (DPU) wurde für
zwei hochkarätige
Forschungsprojekte im EU-Programm Horizon Europe ausgewählt und
befindet sich derzeit in der finalen Phase der Vertragsverhandlungen
(Grant Agreement). Die Projekte unterstreichen die internationale
Wettbewerbsfähigkeit der Universität und ihre strategische
Ausrichtung auf Künstliche Intelligenz sowie innovative medizinische
Forschung.
Zwtl.: DPU koordiniert KI-Projekt zur Krebsforschung
Im Projekt IMPACT-OC ist die DPU als Koordinatorin eines
internationalen Konsortiums vorgesehen. Das Vorhaben wurde im Rahmen
des äußerst kompetitiven EIC Pathfinder Challenges Calls „Generative-
AI based agents to revolutionize medical diagnosis and treatment of
cancer“ zur Förderung ausgewählt und zielt darauf ab, mithilfe
Generativer Künstlicher Intelligenz die Diagnose und Therapie von
Ovarialkarzinomen grundlegend zu verbessern.
Geleitet wird das Projekt von Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Ramona
Woitek, PhD (Leiterin der DPU-Forschungsgruppe MIAAI – Medical Image
Analysis and AI) sowie Ioannis Lazarou, MSc, PhD (Koordinator für EU-
Forschungsprojekte). Unterstützt werden sie von den ebenfalls der
MIAAI-Gruppe angehörenden DPU-Forschenden Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr.
Amirreza Mahbod, PhD, und
Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Julia Furtner-Srajer, PhD, MBA. Mit der
vorgesehenen Koordination dieses Projekts würde sich die DPU an der
internationalen Spitze KI-gestützter Krebsforschung positionieren.
„Die Koordination des hochkompetitiven IMPACT-OC-Projekts ist ein
großer Erfolg für die DPU und ein wichtiger Meilenstein für mich
persönlich“, sagt Ioannis Lazarou, MSc, PhD. „Das Projekt bestätigt
unsere strategische Ausrichtung, internationale Konsortien zu führen
und generative KI in praxisnahe klinische Anwendungen zu überführen.“
„Es freut mich sehr, dass unsere langjährige internationale
Zusammenarbeit nun in ein federführendes Projekt zum Ovarialkarzinom
mündet“, sagt Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Ramona Woitek, PhD. „Als
tödlichste Krebserkrankung des weiblichen Beckens braucht es neue
Ansätze: Mit KI-basierten Agenten wollen wir Diagnostik und Therapie
gezielter und wirksamer machen. Die aktive Einbindung von
Patientinnenvertreterinnen ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.“
Zwtl.: Internationale Vernetzung durch MSCA-Projekt ERYSO
Darüber hinaus ist die DPU als Partner im Projekt ERYSO
vorgesehen, das im Rahmen der Marie Skl̸odowska-Curie Actions (MSCA)
Staff Exchanges zur Förderung ausgewählt wurde – einem EU-Programm
zur Förderung des internationalen Austauschs von Forschungs- und
Innovationspersonal. Dieses stärkt die Zusammenarbeit im Europäischen
Forschungsraum und den Wissenstransfer zwischen Institutionen.
Projektverantwortlicher an der DPU ist Hon.-Prof. Prof. Dr. Wolfgang
Knoll.
Derzeit befinden sich beide Projekte in der Grant-Agreement-
Phase; der offizielle Projektstart erfolgt nach Unterzeichnung der
Förderverträge. Weitere Details werden im Zuge des Projektbeginns
bekannt gegeben.
„Die Auswahl für diese beiden Horizon-Europe-Projekte bestätigt
die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Forschung und stärkt
unsere Position an der Schnittstelle von Medizin und Künstlicher
Intelligenz weiter“, so DPU Direktor Robert Wagner, MA.