SPÖ-Seltenheim: „FPÖ und Kickl bewerben rechtsextreme Kampagne in sozialen Medien – Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen!“

Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim kritisiert
heute, Montag,
die engen personellen, ideologischen und organisatorischen
Verflechtungen der FPÖ mit den rechtsextremen Identitären aufs
Schärfste. „Kickl hat die FPÖ zur Kenntlichkeit radikalisiert. Statt
sich nach den jüngsten gewalttägigen Übergriffen endlich von den
rechtsextremen Identitären zu distanzieren und alle Verbindungen zu
kappen, verbreiten und bewerben Kickl und die FPÖ eine widerwärtige
Kampagne der rechtsextremen Stiefeltruppe rund um Martin Sellner in
den sozialen Medien“, sagt Seltenheim. Für den SPÖ-
Bundesgeschäftsführer ist klar: „Kickl und die FPÖ packeln mit den
rechtsextremen Identitären und gefährden die Demokratie und
Sicherheit in Österreich. Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen!“, so
Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Mit ihren offiziellen Accounts rufen Kickl und die FPÖ in den
sozialen Medien dazu auf, eine Petition zu unterstützen, die vor
rechtsextremem Gedankengut und Verschwörungserzählungen strotzt.
Medieninhaber der Website ist der einschlägig bekannte
Rechtsextremist Sellner. „Damit wird einmal mehr deutlich, was die
FPÖ mit dem rechtsextremen Kampfbegriff ‚Remigration‘ meint – es geht
um menschenverachtende Deportationsfantasien und Massenabschiebungen
großer Teile der Bevölkerung“, so Seltenheim mit Verweis auf ein
Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam, wo 2023 derartige Pläne
geschmiedet wurden. (Schluss) ls/lw