„Report“ über Nationalratspräsidentschaft, Message Control und fehlendes Klimaschutzgesetz

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
15. Juli 2025,
um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

Der provokante Präsident

Seit knapp neun Monaten ist mit Walter Rosenkranz der erste FPÖ-
Politiker Präsident des Nationalrats und bekleidet damit das immerhin
zweithöchste Amt im Staat. Neun Monate, in denen es zahlreiche
Skandale und Aufreger gab – von einem Alleingang bei der Einladung an
Ungarns Premier Viktor Orbán ins Parlament über den erst nach Kritik
der anderen Fraktionen vergebenen Ordnungsruf an einen FPÖ-
Abgeordneten, der von „Umvolkung“ sprach, bis zur Affäre rund um den
Bürochef von Rosenkranz. Wie sehen die Abgeordneten neun Monate nach
der Wahl auf die Amtsführung von Walter Rosenkranz? Und warum gibt es
trotz jahrzehntelanger Diskussion darüber noch immer keine
Abwahlmöglichkeit für Nationalratspräsidenten? Patrick Gruska und
Martin Pusch haben nachgefragt.

Dazu live im Studio: Politikwissenschafter Peter Filzmaier

Hinter den Kulissen der teuren Message Control

Interviews, Pressekonferenzen, Reden – Kommunikation ist fester
Bestandteil der Politik und durchgetaktet: Egal ob abgestimmte
Antworten nach Wahltagen, die ständige Wiederholung immer gleicher
Sprachbilder oder der Versuch, neue Begriffe im politischen Alltag zu
etablieren – Message Control ist längst zum Standard in der
politischen Kommunikation geworden. Der „Report“ hat in den Archiven
gewühlt, zeigt Beispiele aller Parteien und spricht mit jenen Profis,
die im Hintergrund für die Kommunikation mitverantwortlich sind. Denn
professionell zu kommunizieren, lassen sich Politikerinnen und
Politiker viel Geld kosten. Die Zahl an PR-Mitarbeitern – von
Pressesprechern über Social-Media-Mitarbeiter:innen bis zu externen
Fachleuten – ist hoch wie nie. Yilmaz Gülüm und Miriam Ressi
berichten.

1640 Tage überfällig – das Klimaschutzgesetz

Viereinhalb Jahre ist es überfällig, vor dem Sommer sollte es
fertig sein – das Klimaschutzgesetz. Es fehlt noch immer. Dabei wäre
ein verbindlicher Fahrplan für die Reduktion des CO2-Ausstoßes
notwendiger denn je, weil Österreich im europäischen Vergleich bei
den Klimazielen weit zurückgefallen ist. Klimaforscher Gottfried
Kirchengast kritisiert die Regierung für dieses Versagen. Während die
Regierung weiter zögert, zeigt die steirische Gemeinde Gleisdorf, die
in den vergangenen Jahren verstärkt unter Dürren und Überschwemmungen
zu leiden hatte, wie es gehen kann. Mit freiwilligen
Klimaschutzmaßnahmen fördert sie gleichzeitig Lebensqualität,
Energiewende und technologischen Fortschritt. Sophie-Kristin
Hausberger und Sabina Riedl berichten.