OSCARS 2027: ROSE ist Österreichs Kandidat für die 99. Academy Awards

Wien (OTS) – Markus Schleinzers Spielfilm ROSE geht für Österreich
ins OSCAR-
Rennen 2027. Die unabhängige Jury der Filmbranche hat das von der
österreichischen Produktionsfirma Schubert gemeinsam mit den
deutschen Produktionspartnern ROW Pictures und Walker + Worm Film
produzierte Drama für die Kategorie „Bester internationaler Film“ (
„Auslands-OSCAR“) ausgewählt. Das teilte der Fachverband der Film-
und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am
Freitag, 14. August 2026, in Wien mit.

Markus Schleinzers Rose ist ein eindringliches und radikales
Historien-Drama, in dem sich die Titelheldin (Sandra Hüller) im
verwüsteten Deutschland des 17. Jahrhunderts unter falscher Identität
ein Leben, ein Erbe und ein Stückchen Freiheit erkämpft.
Internationale Stimmen hoben insbesondere das Zusammenspiel zwischen
Schleinzers kluger und präziser Inszenierung und Sandra Hüllers
außergewöhnlicher Präsenz hervor – Rose entwickelt dadurch eine
emotionale Wucht, die lange nachwirkt.

Sandra Hüller wurde für ihre Leistung auf der Berlinale 2026 für
die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet. Der Film erhielt
zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen auf renommierten
Festivals weltweit und begeistert weiterhin Presse und Publikum. Vom
Weltvertrieb The Match Factory bereits umfassend international
verkauft, wird Rose nun von MUBI, einem führenden internationalen
Verleih, mit einer umfassenden globalen Kino- und Awards-Kampagne in
die Oscar-Saison geführt.

Die Jury-Begründung: „ROSE ist ein Film, der weit über sein
historisches Setting hinausreicht. Er erzählt radikal von
Selbstbestimmung, Freiheit, dem Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge
und von der Frage, wer über das Leben eines Menschen bestimmt.

Die große Stärke des Films liegt in seiner außergewöhnlichen
künstlerischen Geschlossenheit: ROSE ist ein Werk wie aus einem Guss,
die poetischen Schwarz-Weiß-Bilder entfalten in ihrer Klarheit eine
geradezu betörende Wirkung und enorme visuelle Kraft. Markus
Schleinzers herausragende Filmsprache schafft unumstößliche Klarheit
und tiefe emotionale Wahrhaftigkeit zugleich. Der elliptisch erzählte
Film bleibt dabei leise, ohne je an Intensität zu verlieren. Auch die
kunstvoll erschaffene Sprache trägt wesentlich zur Intensität des
Filmerlebnisses bei: ihre Kadenzen und ihr Rhythmus verleihen ROSE
ihre eigene berührende wie pragmatische Atmosphäre.

Die herausragende Qualität des Films, die ungebrochene, weltweite
Resonanz seit der Auszeichnung bei der Berlinale und die starke
internationale Positionierung geben ROSE hervorragende
Voraussetzungen für die bevorstehende Oscar-Kampagne.“

Regisseur Markus Schleinzer: „Im Namen aller geliebten Menschen,
die an diesem Film gearbeitet haben, möchte ich mich bei der
Kommission für diesen großen Zuspruch und ihr Vertrauen bedanken.
ROSE hat bereits einen ersten fulminanten Weg genommen. Dass wir
diesen Weg nun für Österreich weitergehen dürfen, bedeutet uns sehr
viel. Wir werden alles Erdenkliche tun, damit er ungebremst
weiterführt und ROSE noch viele Menschen auf der Welt erreicht.“

Produzent Johannes Schubert: „Es erfüllt uns mit großer
Dankbarkeit, Österreich in diesem herausragenden Filmjahr mit ROSE
vertreten zu dürfen. Wir sind tief bewegt von der berührenden
Resonanz des Publikums, den tiefgründigen und emotionalen
Auseinandersetzungen mit dem Film und seiner Thematik sowie den
überwältigenden Reaktionen der nationalen wie internationalen Kritik.
Nach einem wunderschönen Auswertungsstart freuen wir uns darauf, ROSE
im Rahmen der bedeutendsten Festivals der Awards Season und mit
weltweiten Kinostarts zu feiern und so dem Film, allen Beteiligten
vor und hinter der Kamera, all unseren Partnern die größtmögliche
Sichtbarkeit auf der Weltbühne zu verschaffen.“

Die österreichische Oscar-Auswahlkommission: Die Mitglieder der
Jury waren (mit Stimmrecht) Mark Gerstorfer (Regisseur), Maria
Hinterkörner (Drehbuchautorin), Antoinette Höring (Szenenbildnerin),
Anne Laurent-Delage (Geschäftsführerin Austrian Films), Gerda Leopold
(Regisseurin), Thomas Rigler (Regisseur), Wolfgang Thaler (DOP),
Cordula Werner (Editorin), Claudia Wohlgenannt (Produzentin) sowie
beratend Alexander Dumreicher-Ivanceanu (Filmproduzent und Obmann des
Fachverbands), Michael Kitzberger (Filmproduzent, Entsendung 2025)
und Salma Abdalla (Expertin internationaler Vertrieb).

Die Jury traf ihre Auswahl aus den von den österreichischen
Produktionsfirmen eingereichten Filmen „Rose“ von Markus Schleinzer,
„Gentle Monster“ von Marie Kreutzer und „Vier minus Drei“ von Adrian
Goiginger.

Der Weg zu den OSCARS 2027: Die 99. Academy Awards finden am 14.
März 2027 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Die OSCAR-Shortlists
werden am 15. Dezember 2026 veröffentlicht, am 21. Jänner 2027 werden
daraus die OSCAR-Nominierten bekanntgegeben.

ROSE
94 min | DE, AT 2026
World Sales: The Match Factory

– Produzenten: Johannes Schubert, Karsten Stöter, Philipp Worm,
Tobias Walker

– Produktion: Schubert, ROW Pictures, Walker + Worm Film

– Drehbuch: Markus Schleinzer, Alexander Brom

– Regie: Markus Schleinzer

– Kamera: Gerald Kerkletz

– Montage: Hansjörg Weißbrich

– Szenenbild: Olivier Meidinger

– Kostümbild: Doris Bartelt

– Maskenbild: Anette Keiser

– Casting: Katrin Vorderwülbecke, Markus Schleinzer, Carmen Loley

– Originalton: Uve Haußig, Nora Czamler

– Sound Design: Manuel Grandpierre

– Musik: Tara Nome Doyle

– Mit: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese,
Robert Gwisdek, Sven-Eric Bechtolf, Rainer Egger, Augustino Renken,
Maurice Leonhard, Anni Molke, Emma Bahlmann, Maria Dragus, Bastian
Trost, Till Schmidt u.a.

– Hergestellt mit österreichischer Unterstützung von:
Österreichisches Filminstitut, ÖFI+, Filmfonds Wien, Land
Niederösterreich, ORF (Film/Fernseh-Abkommen)

Filmplakat zum Download © Schubert, ROW Pictures, Walker + Worm
Film & Gerald Kerkletz

Jury-Foto © FAMA (v.l.n.r.) Michael Kitzberger, Thomas Rigler,
Gerda Leopold, Wolfgang Thaler, Maria Hinterkörner, Cordula Werner,
Antoinette Höring, Claudia Wohlgenannt, Mark Gerstorfer, Salma
Abdalla, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, nicht im Bild: Anne Laurent-
Delage

(PWK382/HSP)