Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagieren der Bezirksparteiobmann
der ÖVP
Mariahilf, Gerhard Hammerer, und der Bezirksparteiobmann der ÖVP
Rudolfsheim-Fünfhaus, Felix Ofner, auf die neuerlichen Entwicklungen,
die in einem aktuellen Bericht der Kronen Zeitung veranschaulicht
werden. Dieser zeigt neuerlich, dass sich die Probleme im
Zusammenhang mit der Wiener Drogenszene nicht gelöst haben, sondern
lediglich verlagern. Seitens des SPÖ-Drogenkoordinators Ewald Lochner
wird aber weiterhin nur beschwichtigt.
„Bereits seit Wochen berichten Anrainer von offenem Drogenkonsum,
herumliegenden Spritzen und einer massiven Belastung. Nun wird
neuerlich bestätigt, dass sich die Probleme lediglich verlagert
haben. Wie lange will der SPÖ-Drogenkoordinator hier eigentlich noch
zusehen?“, fragen Hammerer und Ofner und weiter: „Wer die Sorgen der
Anrainer und die Berichte mehrerer Medien ignoriert, verschließt die
Augen vor der Realität. Die Drogenszene wird nicht kleiner – sie wird
nur von einem Ort zum nächsten verdrängt“, kritisieren Hammerer und
Ofner.
Die beiden Bezirksparteiobleute erneuern daher ihre Forderung
nach einem umfassenden Maßnahmenpaket. Schutzzonen allein reichen
nicht. Notwendig sind auch eine Alkoholverbotszone und
Videoüberwachung rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße.
Gleichzeitig brauche es endlich ein Gesamtkonzept gegen Drogenhandel
und offenen Drogenkonsum.
„Solange SPÖ und Neos kein konsequentes Gesamtkonzept vorlegen,
werden immer neue Hotspots entstehen und Anrainer den Preis dafür
zahlen. Wien braucht endlich eine Drogenpolitik, die Probleme löst,
anstatt sie zu verlagern oder kleinzureden“, so Hammerer und Ofner
abschließend.