Neue „Liebesg’schichten und Heiratssachen“: Zweite Folge der Jubiläumsstaffel am 20. Juli in ORF 2

Wien (OTS) – In Folge zwei der neuen, 30. Staffel von
„Liebesg’schichten und
Heiratssachen“ am Montag, dem 20. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 (
sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON) ist Nina Horowitz in Wien,
dem Burgenland, der Steiermark und Salzburg unterwegs, um wieder drei
Damen und drei Herren bei ihrer Partnersuche zu begleiten. Dabei ist
auch der jüngste Kandidat dieser Saison: der 29-jährige Kai aus dem
Mittelburgenland hat dem Online-Dating den Rücken gekehrt und hofft,
über die Sendung seinen Traummann zu finden, mit dem er das Leben
genießen kann – von Weinwanderungen bis zu Feuerwehrfesten, aber auch
mit seiner Pole-Dance-Kunst möchte er begeistern. Inge aus dem
Südburgenland, 72, weiß, dass sie ihr restliches Leben nicht mehr
allein sein möchte und sehnt sich nach gemeinsamen Abenden und
Zärtlichkeit. Dabei legt sie großen Wert auf Treue, kann aber sehr
gut auf Nörgler, Besserwisser, Schnarcher und Bartträger verzichten.
Bernd, 70, aus dem Murtal, der wegen seiner Haarpracht immer wieder
mit Schlagersänger Hansi Hinterseer verwechselt wird, achtet bei
einer Frau ganz besonders auf schöne Augen und dass es so richtig
„klick“ macht. Die 59-jährige Wienerin Alice wünscht sich einen
liebevollen Partner, der auch ihre beiden Hunde ins Herz schließt und
eventuell ihren Traum von einer Hochzeit in Weiß teilt. Manfred, 71,
aus Salzburg sucht eine Frau, die elegant und rustikal zugleich ist,
wobei ihm Optik nicht so wichtig ist wie Ausstrahlung – trotzdem
hätte er gegen ein paar Kurven nichts einzuwenden. Renate, 67, aus
Wien, hofft, dass sie den Passenden für romantische Spaziergänge
findet – und diese sind bei der Single-Dame sehr ausgedehnt. Ihr
Traummann sollte daher besonders aktiv sein. „Wenn er sich dauernd
niedersetzen will, ist er sicher nicht der Richtige für mich“,
scherzt sie.

Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten der Sendung im Überblick.

Kai, 29, Sachbearbeiter aus dem Burgenland und jüngster Kandidat
dieser Saison, hat das Online-Dating satt und sucht nun über die
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ den Mann fürs Leben! „Es gibt
in der queeren Bubble keine anderen Möglichkeiten mehr jemanden
kennenzulernen, niemand spricht sich mehr in einem Restaurant an“,
sagt er. An sein wohl außergewöhnlichstes Date erinnert er sich noch
genau: „Ich hatte ein Treffen mit einem Mann ausgemacht und plötzlich
saßen zwei Männer am Tisch! Die haben sich dann vorgestellt, dass wir
zu dritt nach Hause gehen.“ Ursprünglich hat Kai den Beruf des
Schneiders erlernt, das Nähen ist seine große Leidenschaft geblieben.
Seine Freizeit verbringt der Single-Mann außerdem gerne beim Essen
mit Freunden oder bei gemütlichen Filmabenden. Für klassische
Partynächte fühlt sich der erst 29-Jährige mittlerweile zu alt.
Stattdessen bevorzugt er Weinwanderungen oder Besuche bei
Feuerwehrfesten. „Ich tanze dann lieber Pole Dance“, sein Talent dazu
beweist Kai auch gleich vor der Kamera. Bei seinem Traummann zählen
vor allem Humor, Ehrlichkeit und Anziehungskraft. Besonders angetan
haben es ihm die Schauspieler Chris Evans und Henry Cavill. „Das wäre
aber nur das Nonplusultra. Es reicht, wenn er halbwegs gut aussieht“,
sagt er mit einem Augenzwinkern. Sein zukünftiger Partner sollte
zwischen 25 und 38 Jahre alt sein und ihm auch klitzekleine Grenzen
setzen können: „Wenn ich meine Drama-Queen raushängen lasse.“
Nationalität spielt für Kai keine Rolle, gute Manieren hingegen
schon. „Beim ersten Date hat mir jemand einmal Schokolade
mitgebracht“, schwärmt er. Von seinen künftigen Rendezvous erwartet
er jedoch keine Berge von Süßigkeiten – über einen Blumenstrauß würde
er sich deutlich mehr freuen.

Aus dem Burgenland kommt auch die ehemalige Tankstellen-Pächterin
Inge, 72. Sie sucht einen Mann ohne Bart – „Das kratzt beim Küssen“
–, Haare auf dem Kopf hingegen sind willkommen. Er soll Charakter
haben und größer sein als die 1,70 Meter große Single-Dame selbst,
darf gerne fünf Jahre älter oder jünger sein. Aber bitte kein Nörgler
oder Besserwisser! Und auch Schnarchen sieht Inge kritisch. „Er soll
warten, bis ich eingeschlafen bin. Dann kann er schnarchen“, lacht
die sympathische Blondine. Besonders betörend findet sie den Blick
eines Mannes sowie gutes Benehmen. Weniger begeistert ist sie von
Piercings und zu vielen Tattoos – sie selbst hat eine kleine Rose
tätowiert. Wo sagt sie Nina Horowitz aber nicht. Für die
Südburgenländerin gehören Sex und Erotik zu einer Beziehung dazu.
Musikalisch schlägt ihr Herz für die Paldauer. „Besonders gut gefällt
mir Tony Hofer. Wenn er mit seiner Trompete ,Nabucco‘ bläst, bekomme
ich Gänsehaut“, schwärmt sie. Untreue würde die Kandidatin nicht
verzeihen: „Da nehme ich schwarze Müllsäcke, packe seine Sachen rein
und stell’ sie vor die Tür.“ Was ihr besonders fehlt, sind
Zärtlichkeit und gemeinsame Abende. „Ich rede zwar mit meiner Katze,
aber das erfüllt mich nicht“, lacht sie. In ihrem Leben spielten drei
Männer eine wichtige Rolle. Die ersten beiden Beziehungen hielten
nicht dauerhaft, ihr letzter Partner verstarb vor einem Jahr. „Er war
mein Seelenmensch“, erzählt sie bewegt. Inzwischen fühlt sich Inge
bereit für einen neuen Lebensabschnitt und hofft, den passenden Mann
zu finden, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen kann.

Bernd, 70 Jahre, pensionierter Dreher aus der Steiermark, hat bei
der Partnersuche ein bestimmtes Augenmerk. „Wenn eine Frau größere
Hände hat als ich, werde ich nervös“, lacht der 1,90 Meter große
Steirer herzlich. Figürlich darf sie gerne etwas kräftiger sein. Auch
die Haarfarbe ist ihm nicht wichtig. Nur zu groß sollte sie nicht
sein – bis 1,75 Meter ist für ihn alles im grünen Bereich. Besonders
achtet Bernd auf schöne Augen und darauf, dass es „klick macht“. Sich
selbst beschreibt der sympathische Steirer bescheiden als stattlichen
Durchschnittsmann. Für Aufsehen sorgt immer wieder seine markante
Haarpracht. „Viele glauben, dass meine Haare gemescht sind, dabei
sind sie von selbst so geworden“, sagt er. Schon mehrmals wurde er
deshalb mit einem bekannten Schlagersänger verwechselt. „Letztens im
Lokal hat wieder einer gesagt: Schau, da sitzt der Hansi Hinterseer“,
erzählt der Single-Mann schmunzelnd. „Erotik beginnt mit einem guten
Abendessen und geht über zu einem Kuschelabend zu Hause“, sagt er.
Aber Sex ist für ihn nicht das Wichtigste. „Frau Horowitz, ich bin
kein Schlawiner“, verspricht der Steirer. In seinem Leben hatte Bernd
bislang überwiegend jüngere Partnerinnen. Aus seiner ersten Ehe ging
ein Sohn hervor. Die Beziehung hielt jedoch nicht dauerhaft. Später
folgte eine weitere Beziehung, aus der seine heute 20-jährige Tochter
stammt, die bei ihm lebt. „Es geht ihr gut bei mir. Papa macht alles,
Papa kocht, Papa wäscht, Papa putzt“, lacht er herzlich. Seine letzte
Lebensgefährtin verstarb vor zwei Jahren: „Wenn ich am Abend ins Bett
gehe und ich kann mit niemanden sprechen, niemanden streicheln. Das
fehlt mir sehr.“ Heute blickt der Kandidat wieder nach vorne, sein
Herz ist offen für eine neue Partnerschaft und er freut sich auf
einen neuen, gemeinsamen Lebensabschnitt.

Die 59-jährige Gastronomieangestellte Alice aus Wien wagt den
Schritt, bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ mitzumachen,
auf Anraten eines Gastes: „Er hat mich überredet und jetzt habe ich
mir einen Ruck gegeben.“ Wer das Herz der Kandidatin erobern möchte,
muss jedoch nicht nur sie, sondern auch ihre beiden Hunde ins Herz
schließen. Dass das nicht immer einfach ist, hat die Blondine bereits
erlebt. „Manche Männer waren sehr eifersüchtig auf meine Lieblinge“,
schmunzelt sie. Attraktiv findet die Wienerin große Herren, die
männlich aussehen und: „vielleicht ein bisschen verwegen und ein
bisschen faltig im Gesicht sind.“ Selbst ein deutlich älterer
Verehrer hätte Chancen. „Wenn er so aussieht wie Sky du Mont, warum
nicht“, sagt sie mit einem Lächeln. Aber es können auch „junge Hupfer
mit 60“ schreiben, das würde für sie perfekt passen. Ortsgebunden ist
Alice nicht: „Wenn der Richtige in Spanien lebt, auf einer Finca,
dann packen wir drei unsere Koffer und fahren hin.“ In ihrem Leben
gab es bereits drei bedeutende Beziehungen, die jedoch allesamt kein
dauerhaftes Glück brachten. Nun ist sie seit drei Jahren
alleinstehend und ihren Wunsch nach der eigenen Hochzeit hat sie
nicht aufgegeben – gefeiert wird dann selbstverständlich in Weiß.
Aufgewachsen ist die Single-Dame in Wien, wo ihre Eltern und ihre
Großmutter zwei Wirtshäuser betrieben. Besonders eng war die
Beziehung zu ihrer Oma, die ihr einst folgende Warnung mit auf den
Weg gab: „Alle Männer sind schlecht.“ Heute betrachtet Alice diese
Aussage mit einem Augenzwinkern und weiß, dass ihre Großmutter damit
wohl etwas übertrieben hat. Für die Zukunft wünscht sich die
Gastronomieangestellte vor allem einen liebevollen Partner an ihrer
Seite. Am schönsten wäre es, „Er mich sieht und der Funke
überspringt.“

Manfred, 71, ehemaliger technischer Angestellter aus Salzburg,
begegnet dem Kennenlernen einer Frau mit einer guten Portion Humor
und Offenheit. Gleich zu Beginn macht er deutlich: „Nina, ich sag
Ihnen gleich, ich singe nicht, ich pfeife nicht und eine Tanzeinlage
werden Sie von mir auch nicht bekommen“. Bei der Partnersuche hat
Manfred durchaus klare Vorstellungen, nimmt diese aber mit einem
Augenzwinkern. Besonders attraktiv findet er „brünette Blondinen mit
schwarzen Haaren“. Dann ergänzt er lachend: „Die Haarfarbe ist mir
also nicht wichtig“. Essenzieller ist ihm die Ausstrahlung einer
Frau. Figürlich bevorzugt Manfred Frauen mit etwas mehr Kurven. Da er
selbst 1,70 Meter groß ist, würde ihm eine etwa gleich große
Partnerin besonders gut gefallen. Weniger begeistert zeigt sich der
Kandidat von „fünf Kilo Eisen im Gesicht oder Tattoos am ganzen
Körper.“ Altersmäßig darf seine zukünftige Partnerin gerne zwischen
55 und 65 Jahre alt sein. Besonders attraktiv findet der Salzburger
die Schauspielerin Christiane Hörbiger: „Die war, was ihr Aussehen
betraf, zwischen elegant und rustikal. Und das bin ich auch.“ Hinter
ihm liegen zwei längere Partnerschaften. Nach dem Ende seiner Ehe war
Manfred alleinerziehender Vater. Später war ihm das Liebesglück noch
einmal hold und er lernte seinen Seelenmenschen kennen. Doch vor zwei
Jahren musste er einen schweren Verlust verkraften: Seine Partnerin
verstarb. Heute blickt der Single-Mann wieder nach vorne. Er fühlt
sich bereit für einen neuen Lebensabschnitt und möchte sich erneut
auf die Liebe einlassen und ein neues Herzblatt finden.

Renate, 67, pensionierte kaufmännische Angestellte aus Wien,
hofft via „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ihren Traummann
kennenzulernen. Dabei begegnet sie der Partnersuche mit viel Charme
und Humor. „Er kann mich anschauen und kann entscheiden: Will er oder
will er nicht“, lacht die Single-Dame. Ihr Wunschpartner sollte
idealerweise Ähnlichkeiten mit Herrn Hansen oder Herrn Lind aus den
„Rosenheim-Cops“ haben. Altersmäßig stellt sich die Wienerin einen
Mann um die 70 Jahre vor, der gerne aktiv ist und Freude an
ausgedehnten Spaziergängen hat. „Ich geh vom zehnten Bezirk in den
ersten und wieder zurück. Wenn er sich dauernd niedersetzen will, ist
er sicher nicht der Richtige für mich“, witzelt sie. Neben den
Spaziergängen zählt auch Shopping zu ihren großen Leidenschaften.
Besonders Mode und Dekoration haben es Renate angetan. „Ich schaue
immer, was am neuesten Stand ist“, erzählt sie. Ihr zukünftiger
Partner sollte keinen Vollbart tragen, Nichtraucher sein, keinen
Alkohol trinken und vor allem Treue als Selbstverständlichkeit
betrachten. Als große Romantikerin würde sich die Kandidatin nicht
bezeichnen, dennoch sind ihr Nähe und Zärtlichkeit in einer Beziehung
wichtig. Hinter ihr liegt eine längere Partnerschaft, die nicht von
Dauer war. Heute blickt sie optimistisch in die Zukunft und ist offen
für eine neue Liebe. Sogar eine Hochzeit kann sich Renate
mittlerweile vorstellen – eine Premiere in ihrem Leben. Mit einem
Augenzwinkern sagt sie dazu: „Wenn ein König daherkommt oder der
Superman, warum nicht!“

Die Jubiläumsstaffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“
ist eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Weitere Details
sind unter https://presse.ORF.at abrufbar.