Mandl: Nachhaltigkeitsziele ideologiefrei gegen Populismus verteidigen

Straßburg (OTS) – „Nachhaltigkeitsziele sind die Grundpfeiler für
unsere
zivilisatorischen Werte und Positionen, sie betreffen Bevölkerungen
rund um den Globus. Wenn wir über die Nachhaltigkeitsziele sprechen,
dann funktioniert das nur ohne ideologische oder populistische
Zugänge. Daher liegt es auch an uns, sie gegen ideologische
Vereinnahmung und auch gegen populistische Vorurteile zu verteidigen.
Vielmehr müssen wir die insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele in ihrer
Breite sehen und mit Ausgewogenheit verfolgen. Auch Bildung,
Wirtschaftswachstum und das Recht gehören dazu“, erklärt der
österreichische christdemokratische Europaabgeordnete Lukas Mandl,
einer der zwei Chefverhandler für den Bericht des Europaparlaments zu
den UNO-Nachhaltigkeitszielen. Der andere Chefverhandler war der
italienische Sozialdemokrat Pierfrancesco Maran.

Der Bericht bildet die Grundlage für die Arbeit der
parlamentarischen Delegation aus Europa beim High Level Political
Forum (HLPF) nächste Woche am UNO-Hauptsitz in New York. Mandl wird
der Delegation angehören und betont: „Die UNO braucht eine Reform.
Die Welt braucht die UNO mehr denn je, für eine nachhaltige
Absicherung einer regelbasierten Weltordnung. Dafür ist es dringend
nötig, dass die UNO nicht wie eine NGO agiert, also aktivistisch,
sondern sich auf ihre Kernaufgaben konzentriert. Dazu gehört auch die
Verfolgung der Nachhaltigkeitsziele, und zwar in ausgewogener Weise,
ohne Schlagseiten. Dann werden die Vereinten Nationen ihren
Kernaufgaben besser nachkommen und Kritik den sprichwörtlichen Wind
aus den Segeln nehmen“, schließt Mandl. (Schluss)