St. Pölten (OTS) – „Der Klimaschutz ist eine globale Aufgabe. Die
gesamte EU verursacht
knapp 6 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen. Österreich ist für
rund 0,2 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Und
Niederösterreich nimmt auch diese Verantwortung seit vielen Jahren
sehr ernst. Die aktuellen Daten des Umweltbundesamts zeigen, dass
unser Bundesland in den letzten 20 Jahren den stärksten Emissions-
Rückgang aller Bundesländer verzeichnet. Mit einem Minus von 35
Prozent ist Niederösterreich dabei Vorreiter“, sagt Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner.
Der jüngste Hitzegipfel der Bundesregierung sei „ein wichtiger
und notwendiger Schritt, um den bundesweiten gesetzlichen Rahmen für
Schulen und Wohnbauten neu zu justieren“, betont sie.
In Niederösterreich habe man schon im Juni das neue NÖ Klima- und
Energieprogramm 2030 mit 305 konkreten Einzelmaßnahmen beschlossen,
die nun so rasch wie möglich umgesetzt werden, so die
Landeshauptfrau: „Zur aktuellen Hitzewelle bin ich mit allen
Sicherheitsbehörden und Landesstellen im ständigen Austausch.
Entscheidend ist das konkrete Schützen der Menschen durch eine
funktionierende Infrastruktur. Und genau das tun wir: Wir
unterstützen unsere Gemeinden aktiv bei Entsiegelung, Begrünung und
Beschattung – wie das aktuelle Praxisbeispiel am Nibelungenplatz in
Tulln zeigt. Für den Schutz vulnerabler Gruppen wie älterer Menschen
und Kinder verfügt Niederösterreich seit Jahren über ein eigenes,
etabliertes Hitzewarnsystem für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen.
Auch beim Trinkwasser als unserer wichtigsten Lebensgrundlage gibt es
keine Kompromisse. Im Gegenteil: Die Absicherung unserer
Trinkwasserversorgung zählt in unserem Land zu unseren
Leuchtturmprojekten. Und dementsprechend wird auch laufend
investiert. Und unsere niederösterreichischen Feuerwehren zählen seit
Jahren zu den am besten ausgebildeten und am besten ausgerüsteten
Einsatzkräften der Welt.“
Die Landeshauptfrau: „Die Menschen erwarten sich zu Recht, dass
die Politik vorsorgt und Verantwortung übernimmt. Genau das machen
wir seit Jahren in Niederösterreich, wie auch die aktuellen Daten des
Umweltbundesamts belegen. Der Bund hat mit seinen Beschlüssen nun
zusätzlich Möglichkeiten geschaffen – und Niederösterreich bringt die
echten Lösungen direkt auf den Boden in die Gemeinden.“