Grüne Wien/Pühringer, Malle: Das Schweigen des Bürgermeisters zu Rucks Sexismus ist beschämend

Wien (OTS) – „Nachdem Bürgermeister Ludwig seinem Freund Walter Ruck
bis zum
Schluss als einziger die Stange gehalten hat, konnte er sich bis
heute noch immer kein kritisches Wort zu den frauenfeindlichen
Aussagen Rucks abringen. Das ist nicht nur beschämend, es ist leider
auch bezeichnend für Hinterzimmer-Männerbünde und eine
Weinkellerpolitik, die im Jahr 2026 keinen Platz mehr finden darf“,
so Judith Pühringer, Parteivorsitzende der Wiener Grünen, und Julia
Malle, stv. Klubobfrau und Frauensprecherin Grüne Wien, zur Kritik
der SPÖ-Frauen an Ludwig.

„Ruck mag zurückgetreten sein, aber von Ludwig gibt es bis heute
kein kritisches Wort zu den frauenverachtenden Aussagen seines
Freundes. Der Bürgermeister muss sich nicht nur endlich dazu äußern,
er muss endlich mit den alten Machtstrukturen Schluss machen. Denn er
ist Teil des Systems, das sich durch weinselige Absprachen
ausgezeichnet hat – Ludwig sitzt jetzt alleine im Hinterzimmer“, so
Pühringer und Malle weiter.

„Es ist völlig unverständlich, warum der Bürgermeister sich
weiter in Schweigen hüllt. Wegschauen ist keine politische Strategie
und Durchtauchen keine verantwortungsvolle Führung. Das Schweigen des
Bürgermeisters folgt einem Muster, denn auch schon zu den Missständen
in der MA59, wo es um ganz ähnliche Vorwürfe geht, hat sich der
Bürgermeister nicht geäußert“, so Pühringer – und abschließend:
„Ludwig muss auch dafür sorgen, die Vorwürfe hinsichtlich
Postenschacher und Freunderlwirtschaft lückenlos aufzuklären.“