Wien (OTS) – Als „alarmierende Bilanz des politischen Versagens“
kritisierte heute
FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz
die heute von der Statistik Austria veröffentlichten Zahlen zu den
Einbürgerungen im ersten Halbjahr 2026. Der Anstieg um fast ein
Fünftel sei ein fatales Signal und zeige, wohin eine Politik der
offenen Grenzen und der falschen Anreize führe. Zudem sei eine
Verschärfung der Staatsbürgerschaft durch die Bundesregierung das
Gebot der Stunde. „Die Systemparteien ÖVP, SPÖ und NEOS setzen ihren
Ausverkauf der Heimat fort und verschleudern die österreichische
Staatsbürgerschaft an Menschen aus kulturfernen Räumen, ohne
Rücksicht auf die Folgen für unsere Gesellschaft“, so Schnedlitz.
Besonders die Herkunftsstatistik der Eingebürgerten sei für
Schnedlitz ein Offenbarungseid: „Wenn Syrer, Türken und Afghanen die
Liste anführen, dann sehen wir hier eins zu eins die fatalen Früchte
der verantwortungslosen Politik der offenen Grenzen von 2015. Statt
Asyl als das zu behandeln, was es ist – nämlich Schutz auf Zeit –,
wurde eine Einwanderungswelle durch die Hintertür losgetreten. Die
österreichische Staatsbürgerschaft wird zum Endprodukt einer
florierenden Asylindustrie verramscht, und die Österreicher bezahlen
die Rechnung für diese Fehlentwicklung mit ihrer Sicherheit und ihrem
sozialen Frieden.“
Die Rede von „nachhaltiger Integration“, wie sie von der
Statistik Austria verbreitet werde, sei angesichts der Realität in
den Städten und Schulen purer Hohn. „Wir importieren damit nicht nur
kulturelle Konflikte und eine massive Belastung für unser
Sozialsystem, sondern schaffen eine tickende soziale Zeitbombe.
Anstatt die eigenen Leute zu schützen, betreibt die Verlierer-
Koalition eine Politik, die Parallelgesellschaften zementiert und die
Identität Österreichs systematisch aushöhlt“, erklärte der FPÖ-
Generalsekretär.
Für die Freiheitlichen sei die Stoßrichtung daher klar, so
Schnedlitz: „Asyl ist und darf niemals ein Ticket zur
Staatsbürgerschaft sein. Es ist Schutz auf Zeit, nicht mehr und nicht
weniger! Wir Freiheitliche fordern daher eine radikale Kehrtwende:
Die Wartefrist für eine Einbürgerung muss von 10 auf 15 Jahre
angehoben werden, um die Folgen der Massenzuwanderung von 2015
vorerst einzudämmen.“
Zudem müsse das Asylrecht konsequent angewendet werden: „Der
Asylstatus muss laufend überprüft werden. Sobald der Fluchtgrund
wegfällt, wie es etwa in weiten Teilen Syriens durch den Sturz des
Assad-Regimes längst der Fall ist, muss die sofortige Rückführung,
also die Remigration, eingeleitet werden. Alles andere ist ein Verrat
an der eigenen Bevölkerung“, so Schnedlitz, der eine klare Trennung
zwischen Asyl und Staatsbürgerschaft einfordert.