Wien (OTS) – Die Kriminalität in Ottakring eskaliert weiter: Immer
wieder kommt es
zu Festnahmen von Drogendealern – zuletzt mit Heroin, Kokain und
Methamphetamin. Für den Bezirksparteiobmann der FPÖ Ottakring,
Nationalratsabgeordneten Michael Oberlechner, ist das Maß voll. Er
schlägt Alarm: „Wer glaubt, das sei ein Einzelfall, verschließt die
Augen vor der Realität. Drogenhandel gehört in Teilen Ottakrings
mittlerweile zum Alltag.“
Ein Blick in die aktuelle Kriminalitätsstatistik des
Innenministeriums bestätigt diese Entwicklung: Während im Jahr 2023
noch 868 Anzeigen wegen Drogendelikten registriert wurden, waren es
2024 bereits 1.215 – ein drastischer Anstieg von über 40 Prozent.
Auch in anderen Bereichen zeigt die Statistik traurige Spitzen:
11 Prozent aller in Wien angezeigten Sozialleistungsbetrugsfälle
entfallen auf Ottakring – ein erschreckend hoher Wert, der deutlich
über dem Bezirksanteil an der Gesamtbevölkerung liegt. Auch Morde und
schwere Sexualdelikte sind in Ottakring leider keine Seltenheit mehr.
„Aus zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wissen
wir: Die Sehnsucht nach einem sicheren Bezirk ist groß“, erklärt die
Klubobfrau der FPÖ Ottakring, Britta Stumpf.
„Die Menschen im Bezirk haben ein Recht auf Sicherheit. Es
braucht mehr Polizei, harte Konsequenzen und null Toleranz gegenüber
Kriminellen!“, fordert Oberlechner.
Die FPÖ verlangt ein Ende der Beschwichtigungen und konsequentes
Vorgehen gegen den Kriminalitätsanstieg im 16. Bezirk. (Schluss)