FPÖ – Berger: Volksanwaltschaft bestätigt Sicherheitsnotstand in Favoriten

Wien (OTS) – „Der brutale Überfall auf ein Ehepaar im Kurpark Oberlaa
ist ein
weiterer trauriger Beleg dafür, dass die Sicherheitslage in Favoriten
seit Jahren außer Kontrolle gerät. Dass nun sogar die
Volksanwaltschaft von einer anhaltenden Sicherheitsgefährdung und
chronischer Unterbesetzung der Polizei spricht, bestätigt unsere
Warnungen auf dramatische Weise“, erklärt der Bezirksparteiobmann der
FPÖ-Favoriten und Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, Stefan Berger.

Besonders alarmierend sei, dass die Volksanwaltschaft
ausdrücklich festhält, dass die Probleme rund um die Filmteichstraße
und den Kurpark Oberlaa seit Jahren bekannt seien. „Seit 2016 häufen
sich Beschwerden über Gewalt, Belästigungen, illegale Autorennen,
Hochzeitskorsos, Campierer und kriminelle Vorfälle. Trotzdem wurden
die Anrainer mit ihren Sorgen allein gelassen. Mittlerweile müssen
sogar unbeteiligte Spaziergänger damit rechnen, Opfer brutaler
Gewalttaten zu werden.“

Dass die Volksanwaltschaft das amtswegige Prüfverfahren fortsetzt
und ausdrücklich den Personalmangel bei der Polizei kritisiert, sei
eine schallende Ohrfeige für Innenminister Gerhard Karner. „Wenn
selbst die Volksanwaltschaft bestätigt, dass Favoriten personell am
Zahnfleisch geht und die fehlende Polizeipräsenz ein massives
Sicherheitsproblem darstellt, dann kann sich Karner nicht länger
wegducken. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was der SPÖ
Staatssekretär in Innenministerium eigentlich so den ganzen Tag
macht? Die SPÖ selbst fordert zwar in Favoriten mehr Polizei, wo sie
Verantwortung trägt, bleibt sie allerdings untätig.“

Für den Freiheitlichen zeigt sich einmal mehr das Versagen der
Verantwortlichen: „Statt die Szene in der Filmteichstraße konsequent
zu bekämpfen, wurden Park- und Halteverbote verhängt und damit vor
allem die Anrainer und Gewerbetreibenden bestraft.

„Es braucht endlich eine dauerhafte und sichtbare Polizeipräsenz
in Favoriten, eine deutliche Aufstockung der Planstellen und ein
konsequentes Vorgehen gegen Jugendkriminalität und Gewalt“, so Berger
abschließend.