Wien (OTS) – „Unsere intensiven Gespräche mit dem SPÖ-geführten
Verkehrsministerium zur Absicherung des Brenner-Nordzulaufs im neuen
ÖBB-Rahmenplan waren richtig. Dass Deutschland heute den nächsten
Schritt setzt, bestätigt unseren Kurs. Die Verankerung im
österreichischen Rahmenplan war ein wichtiges Signal – und dieses
zeigt nun auch auf deutscher Seite Wirkung“, zeigt sich ÖVP-
Verkehrssprecher Abg.z.NR Joachim Schnabel im Zuge der Plenardebatte
zum Mobilitätsbudget erfreut.
Denn das deutsche Bundesverkehrsministerium hat heute die
Planungsunterlagen für den Brenner-Nordzulauf an den Deutschen
Bundestag übermittelt und damit einen wichtigen Schritt für die
Strecke auf deutscher Seite gesetzt. “Unsere Sorge war, dass eine
Verschiebung auf österreichischer Seite auch zu weiteren
Verzögerungen oder sogar zu einem Stillstand der Planungen in
Deutschland führen könnte. Das haben wir als Volkspartei abwenden
können”, so ÖVP-Abgeordneter Josef Hechenberger.
Auch Margreth Falkner, Tiroler ÖVP-Abgeordnete im
Verkehrsausschuss, sieht sich in ihrem Einsatz bestätigt: “Für uns
Tiroler Abgeordnete war von Anfang an klar, dass wir ein klares
Signal an unsere deutschen Partner senden müssen. Deshalb war es
richtig und notwendig, den Brenner-Nordzulauf im neuen Rahmenplan
abzusichern.”
Die Tiroler ÖVP-Abgeordneten Klaus Mair und Jakob Grüner betonen,
dass Landeshauptmann Anton Mattle und die gesamte Tiroler Volkspartei
weiterhin mit Nachdruck für den raschen Ausbau der Zulaufstrecken
eintreten werden: “Der Brenner-Basistunnel kann seine volle Wirkung
nur entfalten, wenn auch die Zulaufstrecken zeitnah fertiggestellt
werden. Nur so kann es gelingen, den Transitverkehr nachhaltig auf
die Schiene zu verlagern und Tirol dauerhaft zu entlasten.”
Nun sind die Beratungen im Deutschen Bundestag der nächste
entscheidende Schritt. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hat
selbst klargestellt, dass der Ausbau einer leistungsfähigen
Schieneninfrastruktur auf dem deutschen Abschnitt des Brenner-
Korridors im Interesse Deutschlands liegt. “Jetzt sind auch
Verkehrsminister Peter Hanke und Außenministerin Beate Meinl-
Reisinger gefordert, den engen Austausch mit Deutschland fortzusetzen
und sich weiterhin mit Nachdruck für den Ausbau des Brenner-
Nordzulaufs einzusetzen”, sagt ÖVP-Abgeordneter Franz Hörl.
Abschließend betont ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel: “Auch
wir als Volkspartei werden in den kommenden Wochen den Dialog mit
unseren deutschen Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag
suchen und danken unserem Partei-Kollegen Ulrich Lange,
Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr, für
die entscheidenden Schritte. Die europäische Eisenbahnachse über den
Brenner ist bei zeitnaher Fertigstellung ein Zeichen für ein starkes
geeintes Europa.” (Schluss)