Wien (OTS) – Das DACH-Ranking der TU München bestätigt den
österreichischen
Fachhochschulen (FH) und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (
HAW), ihre enge Anbindung an die Wirtschaft und Gesellschaft. Es
zeigt unter anderem auf, dass die FH/HAW bei der bedarfsgerechten
Ausbildung von Akademiker:innen zu den Best-Performern zählen. Aus
allen Disziplinen gehen die Absolvent:innen mit einem hohen
Verständnis für unternehmerisches Handeln hervor. Dies hat den
Effekt, dass gerade die Absolvent:innen der FH/HAW im späteren
Berufsleben besonders gut reüssieren und auch eine besonders hohe
Affinität aufweisen, selbst Unternehmen zu gründen. In der Auswertung
für Österreich sind unter den 10 besten Hochschulen 7 FH/HAW.
„ Für uns ist entscheidend, dass wir die Wirtschaft und
Gesellschaft in unser hochschulisches Handeln einbinden und sich
deren Bedarf in der Lehre und Forschung niederschlägt. Das macht uns
als Hochschul-Typus einzigartig. Wir sind sehr stolz auf unsere guten
und langjährigen Kooperationen mit unseren Unternehmenspartnern und
freuen uns daher umso mehr, dass das Ranking unser Engagement mit
einem so herausragenden Ergebnis bestätigt “, so FHK-Präsidentin
Ulrike Prommer.
„ Wir nehmen das DACH-Rankings zum Anlass, um an die Politik zu
appellieren, dass die Lehre und Forschung an den FH/HAW sowohl in
finanzieller als auch in struktureller Hinsicht gestärkt werden muss.
Dazu gehört eine nachhaltige Finanzierung unserer Forschung als auch
eigenständige Doktoratsprogramme, die wir bedarfsorientiert
weiterentwickeln. Denn FH/HAW stellen den Transfer von Forschung
sicher und erhöhen damit die Wertschöpfung der Produkte und
Dienstleistungen, die am Standort Österreich entstehen. Eine Stärkung
der FH/HAW führt daher zu einer unmittelbaren Stärkung Österreichs im
Standortwettbewerb “, betont FHK-Generalsekretär Kurt Koleznik.