Wien (OTS) – „Die Menschen in Wien und Österreich leiden seit Juni
unter der
brutalsten Hitze, die es jemals gegeben hat, aber der Wiener
Bürgermeister klammert sich auch noch im Jahr 2026 an ein völlig aus
der Zeit gefallenes Betonprojekt. Das ist Politik von vorgestern und
das ist angesichts der Klimakrise mit all ihren gravierenden Folgen
verantwortungslos“, kritisieren Judith Pühringer und Peter Kraus,
Parteivorsitzende Grüne Wien, die Aussagen von Bürgermeister Ludwig
im heutigen Ö1-Mittagsjournal. Ludwig hat sich darin erneut zum Bau
einer Autobahn durchs Naturschutzgebiet der Lobau bekannt.
Wie viel verbrannte Erde braucht es noch?
„Wie viel Quadratmeter verbrannte Erde braucht es noch, bis der
Bürgermeister endlich einsieht, dass der eingeschlagene Betonweg nur
weiter ins Verderben führt? Erst letzte Woche hat es in der Lobau
gebrannt, die Wasserpegelstände in der Donau sind gering wie nie und
die Dürre kostet uns allen Milliarden“, so Pühringer und Kraus – und
weiter: „Die Wiener SPÖ steckt noch immer den Kopf in den Zement und
tut dann jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn die Hitze Wien erfasst.
Es ist nie zu spät umzukehren. Was muss noch passieren, damit der
letzte Vertreter der Betonfraktion endlich einlenkt?“
Erneut kein kritisches Wort zu frauenfeindlichen Aussagen Rucks
Auch die frauenverachtenden Zitate seines engen Freundes und Ex-
Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck rund um SPÖ-
Finanzstadträtin Novak waren im Gespräch Thema – und wieder
verweigerte der Bürgermeister eine klare Distanzierung von Rucks
sexistischen Aussagen. „Bis heute gibt es von Ludwig kein kritisches
Wort zu den frauenverachtenden Aussagen seines Freundes. Das ist
wirklich beschämend und zeigt auch leider sehr deutlich, dass sich
die SPÖ-Frauen von ihrem Gespräch mit dem Bürgermeister nichts
erwarten dürfen. Die bisherigen Ausreden und Beschwichtigungen des
Bürgermeisters sind eine einzige Bankrotterklärung“, so Pühringer und
Kraus abschließend.