FPÖ – Nepp zu Ludwig-Kandidatur: Macht des Wiener Bürgermeisters erodiert

Wien (OTS) – „Ludwigs Vorpreschen betreffend seiner Kandidatur 2030
entlarvt vor
allem eines: Ein aus den eigenen Reihen politisch weidwund
geschossener Bürgermeister tritt die Flucht nach vorne an und kämpft
längst um sein eigenes Überleben. Ludwigs rotes Machtsystem bröckelt,
parteiintern wächst die Rebellion und selbst die SPÖ-Frauen proben
den Aufstand. Offenbar wird im roten Rathaus bereits kräftig an
Ludwigs Sessel gesägt. Anders ist nicht zu erklären, warum er
ausgerechnet jetzt derart demonstrativ seine nächste Kandidatur
ausruft. Ludwig spürt: Seine Macht erodiert und plötzlich geht es
nicht mehr um Wien, sondern nur noch um sein politisches Überleben“,
so der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp.

Wer seit Jahren seine Versprechen bricht, Wien in eine
historische Schuldenkrise führt, die Bevölkerung abkassiert, um ein
Eldorado für Völkerwanderer zu schaffen und gleichzeitig ein rotes
Machtsystem verteidigt, sollte jedoch nicht über die nächste Amtszeit
nachdenken, sondern über seinen Rücktritt. Wien braucht keinen
weiteren Ludwig, Wien braucht endlich einen politischen Kurswechsel.
„Ludwig kann noch so oft seine nächste Kandidatur ankündigen, die
Wiener haben längst erlebt, was seine Versprechen wert sind: nichts“,
hält Nepp fest.

Bei seinem SPÖ-internen Aufstieg gegen Andreas Schieder
präsentierte sich Ludwig als pragmatische Alternative und versprach
einen neuen Kurs. Nach seiner Übernahme des Bürgermeisteramtes 2018
kündigte er Strenge und Ordnung im Gemeindebau, den Wiener Bonus,
strengere Regeln bei der Mindestsicherung, Transparenz und einen
entschlossenen Kampf gegen Brennpunktkriminalität an. „Geblieben ist
von diesen Versprechen nichts. Michael Ludwigs gesamte Amtszeit ist
eine Chronik des Wortbruchs“, so Nepp.

Statt die Mindestsicherung zu reformieren, machte Ludwig Wien zum
Magneten für Sozialmigration. Statt Transparenz herrscht
Geheimhaltung, deren bisheriger Höhepunkt der 1,4-Milliarden-Euro-
Notkompetenz-Alleingang bei der Wien Energie war. Statt die Wiener zu
entlasten, dreht er bei allen erdenklichen Gebühren immer weiter an
der Gebührenschraube. „Ludwig erzählt gerne vom erfolgreichen Wiener
Weg. Diesen Weg gibt es nicht. Es gibt nur ein System Ludwig, das den
eigenen Machterhalt über die Interessen der Bevölkerung stellt und
die Wiener für das eigene politische Versagen bezahlen lässt“, fasst
Nepp acht Jahre Ludwig zusammen.

Die jüngsten Enthüllungen rund um Walter Ruck zeigen für Nepp
zudem, welches politische Sittenbild sich unter Ludwig verfestigt
hat. „Freunderlwirtschaft, Postenschacher und politische Absprachen
stehen mittlerweile sinnbildlich für seine Amtszeit. Ludwig hat sich
bis zuletzt nicht klar von seinem langjährigen Weggefährten Walter
Ruck und den bekannt gewordenen Vorgängen distanziert. Allein diese
Causa wirft derart schwerwiegende Fragen über Ludwigs Rolle auf, ein
Rücktritt wäre die richtige Antwort, keine Wiederkandidatur“,
schließt Nepp.