Wien (OTS) – „Die SPÖ entdeckt Klimaanlagen erst dann, wenn der
politische Druck
zu groß wird, es zu heiß wird und ihre Prozente dahinschmelzen.
Jahrelang hat sie den Einbau in Wien aus ideologischen Gründen
schikaniert. Jetzt stellt sich Babler hin und verkauft
Erleichterungen als eigene Idee. Das ist unglaubwürdig“, kritisiert
Wiens FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp, der auf die
abgelehnten Anträge der Wiener Freiheitlichen im Rathaus verweist.
„Wer die Menschen wirklich vor der Hitze schützen will, muss mehr
tun als Gesetze ändern. Wien braucht endlich eine Klimaanlagen-
Offensive und zwar im Gemeindebau, in Schulen, Kindergärten,
Spitälern und Pflegeheimen. Klimaanlagen sind nämlich kein Luxus,
sondern Gesundheitsschutz“, betont Nepp. Die FPÖ fordert darüber
hinaus, den konsequenten Ausbau der Fernkälte als moderne und
leistungsfähige Kühlinfrastruktur für Wien.
Die Finanzierung dafür sei für die FPÖ ebenfalls bereits unter
Dach und Fach: „Die Stadt Wien muss endlich Prioritäten setzen. Statt
immer mehr Geld für die Mindestsicherung von Asylwerbern auszugeben,
soll dieses Geld den Wienerinnen und Wienern zugutekommen. Damit
könnten Klimageräte in Gemeindebauwohnungen finanziert und Zuschüsse
zu den hohen Stromkosten geleistet werden“, so Nepp, der einen
Kurswechsel für Wien fordert: „Die SPÖ hat den Hitzeschutz jahrelang
verschlafen. Jetzt braucht es schnell konkrete Maßnahmen für die
eigene Bevölkerung“, so Nepp über das Bekenntnis der SPÖ, dass die
Freiheitlichen auch im Bereich Hitzeschutz ihnen bereits Jahre voraus
sind.