Grüne/Voglauer zu Wasserknappheit: Totschnig muss beim Wasserentnahmeregister endlich liefern

Wien (OTS) – Angesichts der zunehmenden Wasserknappheit und der
aktuellen
Diskussion über die Zukunft der Wasserversorgung fordert die
Landwirtschaftssprecherin der Grünen, Olga Volgauer,
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig auf, das angekündigte
Wasserentnahmeregister endlich vorzulegen und weitere Maßnahmen zur
Sicherung der heimischen Wasserressourcen auf den Weg zu bringen.

„Minister Totschnig betont mittlerweile seit Monaten, dass die
Arbeiten am Wasserentnahmeregister kurz vor dem Abschluss stehen
würden, geliefert hat er aber noch immer nicht. Wer weiß, wie lange
die Koalition im Anschluss dann noch mit der Regierungskoordination
verbringen wird, bevor endlich ein Ergebnis am Tisch liegt?“,
kritisiert Voglauer.

Die anhaltende Trockenheit zeige deutlich, dass auch Österreich
zunehmend mit regionalen und saisonalen Engpässen konfrontiert sei.
Besonders die Landwirtschaft bekomme die Auswirkungen der Klimakrise
bereits massiv zu spüren.

„Die Landwirt:innen müssen in diesem Rekordsommer zuschauen, wie
ihnen das Getreide auf den Feldern verdorrt und das Gras auf den
Almweiden vertrocknet, während die Wasserpegel immer weiter sinken“,
sagt Volgauer. Für sie ist klar, dass die Wasserversorgung angesichts
zunehmender Dürreperioden und häufiger Extremwetterereignisse
grundlegend krisenfester werden muss.

„Unsere Wasserversorgung muss dringend krisenresilienter werden –
nicht nur, um die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem
Trinkwasser sicherzustellen, sondern auch, um die heimische
Lebensmittelproduktion langfristig abzusichern“, fordert Voglauer und
hält fest: „Es wird höchste Zeit, dass Minister Totschnig seinen
Worten endlich Taten folgen lässt und ein breites Maßnahmenbündel zur
Sicherung unseres Wasserschatzes vorlegt. Dürreperioden und
Extremwetterphasen werden in Zukunft ganz bestimmt nicht seltener –
darauf muss die Politik endlich mit der notwendigen Entschlossenheit
reagieren.“