Lohnschock in Österreich: Frauen arbeiten bis Februar umsonst!

Redaktion

10. Februar 2026

FPÖ schlägt Alarm: Frauen verdienen immer noch weniger!

Am 10. Februar 2026 erreicht uns eine schockierende Nachricht: Frauen in Österreich arbeiten bis zum 11. Februar statistisch gesehen ‚gratis‘. Dies ist das erschreckende Ergebnis des Gender Pay Gaps, das laut aktuellen Berechnungen 11,5 Prozent beträgt. Die Freiheitliche Parlamentsklub – FPÖ, vertreten durch Frauensprecherin Rosa Ecker, fordert ein Ende dieses Missstands.

Was ist der Gender Pay Gap?

Der Gender Pay Gap beschreibt die durchschnittliche Differenz im Bruttoverdienst zwischen Männern und Frauen. In Österreich liegt diese Lücke laut Eurostat-Indikatoren auf Stundenlohnbasis bei 18,3 Prozent, deutlich über dem EU-Durchschnitt von 12 Prozent. Diese Zahl verdeutlicht, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen.

Die historische Dimension des Problems

Der Kampf um gleiche Bezahlung hat eine lange Geschichte. Bereits in den 1970er Jahren begannen Frauenbewegungen weltweit, gegen Lohndiskriminierung zu protestieren. Trotz gesetzlicher Fortschritte klaffen in vielen Ländern, darunter auch Österreich, noch immer große Lücken.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Interessanterweise variiert der Gender Pay Gap innerhalb Österreichs stark. In Wien ist die Lücke geringer als in ländlichen Regionen wie Kärnten oder der Steiermark. Diese Unterschiede sind oft auf die unterschiedliche Branchenstruktur und die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsmöglichkeiten zurückzuführen.

Konkrete Auswirkungen auf Frauen

Die finanziellen Konsequenzen sind gravierend. Frauen haben weniger Geld zur Verfügung, was sich auf ihre Lebensqualität und Zukunftschancen auswirkt. Besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter, die oft an der Armutsgrenze leben.

Expertenmeinungen

Dr. Anna Meier, Arbeitsmarktexpertin, meint dazu: „Der Gender Pay Gap ist nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Er spiegelt tief verwurzelte Geschlechterrollen wider, die dringend reformiert werden müssen.“

Maßnahmenpaket der FPÖ

Die FPÖ präsentiert ein umfassendes Maßnahmenpaket, das Frauen im Alltag entlasten soll:

  • Mehr Netto vom Brutto: Durch Steuerentlastungen soll besonders für kleine und mittlere Einkommen mehr Geld in der Tasche bleiben.
  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Flexible Kinderbetreuungsangebote sollen Frauen ermöglichen, ohne berufliche Nachteile zu arbeiten.
  • Recht auf Arbeitszeiterhöhung: Frauen sollen die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit zu erhöhen, wenn sie es wünschen.
  • Transparente Lohnstrukturen: Unternehmen sollen verpflichtet werden, ihre Lohnstrukturen offenzulegen, um Diskriminierung sichtbar zu machen.
  • Förderung in technischen Berufen: Frauen sollen gezielt in gut bezahlte Branchen wie Technik und Digitalisierung gefördert werden.
  • Nulltoleranz bei Diskriminierung: Härtere Strafen für Unternehmen, die Frauen bei gleicher Arbeit schlechter bezahlen.

Zukunftsausblick

Die FPÖ warnt, dass bei gleichbleibendem Tempo Frauen und Männer erst im Jahr 2043 gleich bezahlt werden könnten. Das ist ein unhaltbarer Zustand, der sofortige Maßnahmen erfordert.

Politische Zusammenhänge

Die Gender Pay Gap-Problematik ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein politisches Thema. Die Regierung steht in der Verantwortung, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Gleichstellung der Geschlechter fördern. Die FPÖ fordert die Regierung auf, die vorgeschlagenen Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen.

Fazit

Der Equal Pay Day ist ein Weckruf für Österreich. Es ist an der Zeit, dass die Gesellschaft und die Politik gemeinsam handeln, um die Lohnungleichheit zu bekämpfen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen der FPÖ könnten ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung sein.