Literaturrevolution aus Linz: Über 9.000 Bücher jetzt kostenlos online!

Redaktion

6. Februar 2026

Ein Linzer sorgt für Furore: Die Literaturwelt steht Kopf!

In einer Welt, in der Bücher oft hinter Bezahlschranken verschwinden, sorgt ein Mann aus Oberösterreich für eine literarische Sensation: Stefan Gündhör, ein Software-Architekt aus Unterweitersdorf, hat mit freitext.org eine der größten Plattformen für gemeinfreie Literatur ins Leben gerufen. Über 9.200 Bücher von mehr als 2.250 Autoren sind nun für jedermann kostenlos zugänglich. Doch was steckt hinter diesem ehrgeizigen Projekt?

Die Geburt eines Herzensprojekts

Stefan Gündhör hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe vergangener Jahrhunderte für die heutige Generation zugänglich zu machen. Ohne finanzielle Unterstützung von außen und komplett in seiner Freizeit hat er zwei Plattformen entwickelt: freitext.org und rohtext.org. Während rohtext.org die Texte in ihrer Rohform präsentiert, bietet freitext.org ein modernes Leseerlebnis mit KI-generierten Covern und ausführlichen Zusammenfassungen.

„Es gibt Plattformen, die gemeinfreie Texte bereitstellen. Was aber oft fehlt, ist ein Erlebnis, das zum Entdecken und Schmökern einlädt“, erklärt Gündhör. „Ich wollte diese alten literarischen Schätze so präsentieren, dass man es kaum erwarten kann, in sie einzutauchen.“

Ein Blick in die Vergangenheit: Was sind gemeinfreie Werke?

Gemeinfreie Werke sind Bücher, deren Urheberrecht abgelaufen ist. In Österreich erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Das bedeutet, dass Klassiker wie die Werke von Goethe, Kafka oder Rilke nun ohne rechtliche Einschränkungen genutzt werden können. Diese Schriften sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes und bieten einen unverfälschten Blick in die Gedankenwelt vergangener Generationen.

Die Plattformen im Detail: Ein neues Leseerlebnis

Freitext.org ist mehr als nur eine Sammlung alter Bücher. Die Plattform bietet ein Erlebnis, das an moderne Streaming-Dienste erinnert. Nutzer können ihren Lesefortschritt speichern, Favoriten markieren und durch Filteroptionen neue Werke entdecken. Die KI-generierten Cover im Stil europäischer Buchkunst des 19. Jahrhunderts verleihen den Büchern ein neues Gesicht.

  • Über 9.200 Bücher von 2.250 Autoren
  • 268 erkannte Buchreihen in 17 Genres
  • Individuelle KI-generierte Cover
  • Keine Registrierung oder Cookies

Rohtext.org hingegen bietet die Werke in unformatierter Form an, ohne Bilder, Werbung oder Tracking. Diese Plattform richtet sich an Puristen, die den Text in seiner reinsten Form erleben möchten.

Ein Vergleich: Wie steht Österreich da?

Österreich ist nicht das einzige Land, das sich der Digitalisierung gemeinfreier Werke widmet. In Deutschland gibt es ähnliche Projekte, die jedoch oft von staatlichen Institutionen oder großen Stiftungen unterstützt werden. Der Unterschied: Gündhörs Projekt entstand ohne solche Ressourcen und zeigt, was eine Einzelperson erreichen kann.

Die Auswirkungen auf die Leser

Für die Leser bietet die Plattform zahlreiche Vorteile. Da keine Registrierung erforderlich ist, bleibt die Privatsphäre geschützt. Zudem können Nutzer die Plattform völlig kostenlos nutzen. Die Möglichkeit, Bücher ohne finanzielle Hürden zu lesen, könnte besonders für Schüler und Studierende von Vorteil sein.

Ein Literaturprofessor aus Wien, Dr. Markus Huber, kommentiert: „Diese Plattformen sind ein Segen für die Bildung. Sie ermöglichen es Schülern, sich intensiv mit Literatur zu beschäftigen, ohne dass finanzielle Barrieren im Weg stehen.“

Ein Blick in die Zukunft: Was erwartet uns 2026?

Für das Jahr 2026 hat Gündhör große Pläne. Eine mobile App für iOS und Android soll das Leseerlebnis auch unterwegs ermöglichen. Zudem sind optionale Benutzerkonten geplant, die eine geräteübergreifende Synchronisierung ermöglichen. Der Katalog soll kontinuierlich erweitert werden, wobei der Fokus auf der Qualität der bestehenden Texte liegt.

„Wir möchten die Plattform stetig verbessern und ausbauen, damit noch mehr Menschen Zugang zu diesen literarischen Schätzen erhalten“, so Gündhör.

Fazit: Ein kultureller Meilenstein

Mit freitext.org und rohtext.org hat Stefan Gündhör einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung unseres kulturellen Erbes geleistet. Seine Arbeit zeigt, dass auch Einzelpersonen große Veränderungen bewirken können. Die Plattformen bieten einen kostenlosen Zugang zu einer riesigen Sammlung literarischer Werke und könnten die Art und Weise, wie wir Literatur konsumieren, nachhaltig verändern.

Wenn Sie mehr über dieses spannende Projekt erfahren möchten, besuchen Sie freitext.org und tauchen Sie ein in die Welt der Literatur!