Impf-Revolution in Österreich: Apotheken übernehmen das Ruder!

Redaktion

27. Februar 2026

Die Impf-Offensive: Ein Meilenstein für Österreich

Am 27. Februar 2026 verkündete die österreichische Bundesregierung eine bahnbrechende Entscheidung, die den Zugang zu lebensrettenden Impfungen revolutionieren könnte. Ab sofort sollen Apotheken als zentrale Anlaufstellen für Impfungen fungieren, ein Schritt, der von der Österreichischen Apothekerkammer mit offenen Armen begrüßt wird. Diese Initiative zielt darauf ab, die Durchimpfungsraten signifikant zu erhöhen und das Gesundheitssystem zu entlasten.

Warum Apotheken?

Apotheken sind in Österreich flächendeckend vertreten und genießen hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Mit langen Öffnungszeiten und einer umfassenden Infrastruktur bieten sie sich als ideale Partner für diese Gesundheitsinitiative an. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, betont: „Beim Impfangebot gilt das Prinzip: Je vielfältiger und wohnortnäher, desto besser für die Gesundheit der einzelnen Menschen und für das gesamte Gesundheitssystem.“

Ein Blick in die Vergangenheit: Wie kam es dazu?

Historisch gesehen war die Verabreichung von Impfungen in Österreich traditionell den Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Doch mit der steigenden Nachfrage und der Notwendigkeit, die Durchimpfungsraten zu verbessern, wurde der Ruf nach zusätzlichen Angeboten laut. Bereits vor der Pandemie gab es weltweit Initiativen, Apotheken in das Impfgeschehen einzubinden, um die Erreichbarkeit zu verbessern und die medizinische Versorgung zu optimieren.

Internationale Vorbilder

Ein Blick über die Grenzen zeigt: Länder wie die USA, Kanada und Großbritannien haben bereits positive Erfahrungen mit Impfungen in Apotheken gemacht. Diese Länder konnten durch die Einbindung von Apothekern in das Impfmanagement eine signifikante Steigerung der Impfbereitschaft und -raten verzeichnen.

Was bedeutet das für die Bürger?

Für die Bürger bedeutet diese Entscheidung vor allem eines: Bequemlichkeit und Zugänglichkeit. Lange Wartezeiten beim Arzt könnten der Vergangenheit angehören, denn nun ist der Weg zur Impfung nur noch einen Katzensprung entfernt. Besonders in ländlichen Gegenden, wo der nächste Arztbesuch oft mit einer langen Anfahrt verbunden ist, könnte dies eine echte Erleichterung darstellen.

  • Erhöhte Flexibilität: Dank der langen Öffnungszeiten der Apotheken sind Impfungen auch nach Feierabend oder am Wochenende möglich.
  • Vertrauen: Apotheken sind häufig die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen und genießen daher ein hohes Maß an Vertrauen.
  • Bequemlichkeit: Kein lästiges Vereinbaren von Arztterminen mehr – einfach in die Apotheke gehen und impfen lassen.

Der Weg zur Umsetzung

Rund 3.000 Apothekerinnen und Apotheker haben bereits die erforderliche Impfausbildung auf höchstem internationalem Niveau erfolgreich absolviert. Diese Ausbildung stellt sicher, dass die Impfungen fachgerecht und sicher durchgeführt werden. Die Apothekerkammer steht bereit, dieses gesundheitspolitische Vorhaben umzusetzen und die Bevölkerung umfassend zu informieren.

Expertenmeinungen

Dr. Hans Müller, ein renommierter Gesundheitsexperte, erklärt: „Die Einbindung von Apotheken in das Impfgeschehen ist ein logischer Schritt. Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: die Bevölkerung erhält besseren Zugang zu Impfungen und das Gesundheitssystem wird entlastet.“

Ein Blick in die Zukunft

Die Entscheidung der Bundesregierung könnte weitreichende Folgen für das Gesundheitssystem haben. Es ist zu erwarten, dass die Durchimpfungsraten in den kommenden Jahren deutlich steigen werden, was wiederum das Risiko für Epidemien und Pandemien reduziert. Außerdem könnte das Gesundheitssystem finanziell entlastet werden, da weniger Menschen mit impfpräventablen Krankheiten ärztliche Behandlung benötigen.

Politische Implikationen

Die Entscheidung, Apotheken in das Impfgeschehen einzubinden, ist auch politisch brisant. Kritiker bemängeln, dass dies ein Eingriff in die ärztlichen Kompetenzen darstellen könnte. Doch die Bundesregierung argumentiert, dass es sich um eine notwendige Maßnahme handelt, um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen.

Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Einbindung von Apotheken in das Impfgeschehen könnte sich als bahnbrechend für die Gesundheitsversorgung in Österreich erweisen. Mit einem breiten Netzwerk, flexiblen Öffnungszeiten und dem Vertrauen der Bevölkerung ausgestattet, könnten Apotheken die Durchimpfungsraten nachhaltig verbessern. Die Zukunft der Impfversorgung in Österreich sieht vielversprechend aus.